• Nach guter, alter Tradition:

    Die neuen Steinöfen von K&U in Reutlingen

Neugierig betrachten Betriebsleiter Dietmar Holm und Geschäftsbereichsleiter Frank Winter, wie das Brot hinter den dicken Glasscheiben langsam hochbackt. Sechs neue Steinöfen sind der Anlass dafür, dass die beiden Bäckermeister gespannt in der Produktion stehen und nur darauf warten, die fertigen Backwaren endlich in den Händen zu halten. Nach gut 20 Minuten ist es so weit – und beide wirken sichtlich zufrieden ob des Ergebnisses. „Ein Brot anfassen, das frisch aus dem Ofen kommt – das kann nur ein Bäcker“, scherzt Frank Winter. Recht hat er! Das rustikale Weißbrot, das an jenem Morgen zuerst aus dem neuen Steinofen kommt, wäre für jeden Laien wohl viel zu heiß. Die Vorfreude war in diesem Fall jedoch zu groß: „In diesem Ofen entsteht ein tolles Produkt. Es ist schon schwierig, etwas Vergleichbares zu finden“, schwärmt Frank Winter. Rund 1,8 Millionen Euro hat K&U in die Hand genommen, um die bestehenden vier Steinöfen um sechs zu erweitern. Und mit einem System auszustatten, das viele Arbeitsschritte vereinfacht.

„Die Qualität ist der ausschlaggebende Punkt. Das Backen auf Stein verändert das Aroma – und das sorgt für einen ganz anderen, besseren Geschmack.“

  Dietmar Holm, Betriebsleiter

„Die Arbeit ist nun gleichzeitig handwerklicher, aber durch die moderne Technologie dennoch leichter. So macht die Arbeit mit den neuen Öfen sehr viel Spaß.“

  Tobias Zimmermann, Geselle

Der Rolls Royce unter den Broten

Dietmar Holm hat für dieses System einen ganz eigenen Vergleich: „Wenn Sie ein Auto von Rolls-Royce kaufen, steckt dort auch noch viel Handarbeit drin. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mechaniker den Motor in die Karosserie tragen muss. Was sich unterscheidet, ist das Ergebnis – und das ist hervorragend.“ Bald sollen sich auch die ersten Kunden davon überzeugen können. Dann hat jeder die Chance, sich den Rolls-Royce unter den Broten an den Frühstückstisch zu holen. In Reutlingen kann man es kaum erwarten.