Eine Frage der Überzeugung

Manche Menschen trinken Wasser aus Karaffen, auf deren Boden ein Stein liegt. Ja, kein Scherz! Schon mal gesehen? Manchmal sind es Edelsteine oder Halbedelsteine, Amethysten zum Beispiel, aber auch mal Rosenquarze. Andere wiederum gießen ihre Pflanzen mit solchem Wasser, dann soll auch die Saat schneller keimen. Die Idee dabei ist: Edelsteine und Mineralien sollen das Wasser nicht nur veredeln, sondern beleben, reinigen und revitalisieren.

Geheimnis oder Aberglaube in einer rationalen Welt? Mag sein. Aber das sogenannte Elisa-Wasser, – die Firma Elisa Energie-Systeme, die dieses System vertreibt, ist Namensgeber – soll besondere Eigenschaften haben. Es existiert folgende weit verbreitete Annahme, ohne empirische Beweise, aber mit interessanten Argumenten: Gerade, wenn das Wasser durch viele Steine fließt, dann bewegt es sich auf natürliche Weise – nämlich wie Quellwasser in einem Bachlauf. Es wirbelt, es fließt und hat die Möglichkeit kleine Strudel zu bilden. Es kommt so dem natürlichen Quellwasser näher. Das Wasser einer Leitung hingegen fließt stets gleichförmig, ist nicht frei darin, sich seine eigenen Wege zu suchen und es gelangt kaum Sauerstoff dazu. Bei K&U wird zum Backen aber ein solch belebtes Wasser verwendet, dass dem natürlichen Quellwasser recht ähnlich ist: Bei weitem ist K&U nicht die einzige Bäckerei, die darauf schwört, dass Elisa-Wassersysteme einen Qualitätsunterschied ausmachen. Es gibt einige Bäckereien in Deutschland, die das so sehen. Bei K&U ist dieses Wasser-System beispielsweise in der Produktion in Neuenburg im Jahr 2007 eingerichtet worden: Die Rohre aus denen das Wasser für den Brotteig kommt sind mit vielen Steinen gefüllt, bevor es schließlich mit dem Mehl verknetet wird. Okay, vielleicht mag das ein bisschen esoterisch klingen, aber wir sind überzeugt davon, dass es funktioniert.

Wasser ist eines der wichtigsten Zutaten beim Backen, abgesehen vom hochwertigen Getreide natürlich. Brot zum Beispiel besteht zu 40 Prozent aus Wasser und damit ist dieses ein elementarer Bestandteil für ein optimales und qualitativ hochwertiges Backergebnis. Auch wenn es keine Studien mit empirischen Belegen dafür gibt, dass dieses besondere Wasser einen derart immensen Unterschied machen kann, halten einige Bäckereien in Deutschland weiter daran fest. Zwar wird der Teig volumenreicher mit viel Wasser, was eine Verarbeitung erschweren kann, aber die Backwaren bleiben dadurch auch länger frisch, saftig und sind insgesamt auch noch bekömmlicher. Viel Wasser beim Backen von Brot zu verwenden hat also einen guten Grund. Wenn es noch dazu Elisa-Wasser ist, kann das ganz sicher nicht schaden – im Gegenteil: Die eigens durchgeführten Vergleichstests haben auch ergeben, dass mit Elisa-Wasser zubereitete Teige eine wolligere Teigstruktur aufweisen und wer weiß, abgesehen von der Verarbeitung schmeckt mancher ja vielleicht sogar den Unterschied.

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