Weizenfrei – und Spaß dabei!?

(Ein Erfahrungsbericht von David S., K&U Social Media Team)

Wer mich kennt, weiß: Ich stehe nur schwerlich im Verdacht, ein Gesundheitsfanatiker zu sein. Von bewusster Ernährung verstehe ich ungefähr so viel wie die Kuh vom Seiltanz. Entsprechend skeptisch war ich, als ich von ärztlicher Seite dazu animiert wurde, ein paar signifikante Einschnitte in Sachen Ernährungsgewohnheiten einzugehen – zunächst einmal nur test- und übergangsweise, aber trotzdem. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass dieser unfreiwillige Selbstversuch mich zum Nachdenken gebracht hat.

Was war passiert?

Auf medizinische Anweisung hin sollte ich einige Zeit auf Weizenprodukte und raffinierten Zucker verzichten. Zum einen, weil gewisse, hier nicht näher zu beschreibende Allergiesymptome bis dato nicht mit einem klar auszumachenden  Verursacher in Verbindung zu bringen waren. Zum anderen, weil meine gesamtkörperliche Gemengelage weit von dem entfernt ist, was von einem Zentraleuropäer Mitte Dreißig zu erwarten wäre.

Kein Weizen also. Und kein Zucker.
So weit, so gut.

Die erste sich einstellende Erkenntnis bestand – oh Wunder – darin, dass in gefühlt 102% aller (leckeren) Lebensmittel entweder das eine oder andere versteckt ist! Selbst in so unverdächtigen Dingen wie Milch oder (Diät-)Joghurt verzeichnete ich nennenswerte Mengen von – Zucker!
Etwas entspannter stellte sich die Lage hinsichtlich weizenfreier Backwaren dar. Irgendwie scheint Dinkel gerade so etwas wie das neue Schwarz unter den Getreidesorten zu sein. Jede Bäckerei, die irgendetwas auf sich hält, kann eine Handvoll weizenfreie Dinkelbrötchen und –brote im Sortiment vorweisen. Oft hat es sich damit auch, aber man muss es ja auch nicht übertreiben.

Als prägende Erfahrung aus meinen paar Wochen weizen- und zuckerfreier Ernährung blieb – lange Rede, kurzer Sinn – folgendes zurück:

Schon nach wenigen Tagen stellte sich ein völlig anderes Befinden ein. Der Grad an Wachheit stieg spürbar an. Ebenso der gefühlt vorhandene Energiehaushalt. Zu allem Überfluss verlor ich (natürlich) an Gewicht. Ich wollte es nicht wahr haben. Aber die Zusammenhänge waren kaum von der Hand zu weisen. Gerade Weizen scheint an sich zwar nicht böse, für mich – Neurodermitis –geprägte Kindheit, später dann Heuschnupfenopfer mit Überempfindlichkeit auf nahezu alles, was grün ist und einen Schatten wirft –  aber einfach schwer bekömmlich zu sein. Wie gesagt: Ich esse gern. Und viel. Und mutiere jetzt ganz sicher nicht zum Gesundheitsprediger. Klar ist: Meine geliebten Mandelstangen werde ich, solange es sie nur mit Weizenmehl gibt, auch weiterhin mehrmals die Woche genießen. Aber die Dinkelbrötchen mit Chia-Samen, zu denen ich vorher nicht im Traum gegriffen hätte, habe ich für mich definitiv als bessere weil leckerere Alternative zum Weizenbrötchen entdeckt. Und wenn sie nicht nur besser schmecken, sondern auch noch bekömmlicher sind – warum dann nicht?!

Eben, drum!
Weizenfreie Backwaren bei K&U:

Roggen Pur (Brot)

Vollkorn Dinkel (Brot)

Chia-Dinkelbrötchen

Chia-Dinkelbrot