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Getreidearten
Weizen wird auch Weichweizen genannt und ist das am zweithäufigsten angebaute Getreide der Welt. Weizen ist für Menschen in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel und wird auf fast allen Kontinenten der Erde angebaut.

Der Weizen stammt von den Urgräsern Emmer und Einkorn ab. Hartweizen ist eine besondere kleberreiche Weizenart, die in Europa nur südlich der Alpen gedeiht. Aus Hartweizen werden hauptsächlich Teigwaren hergestellt. K&U setzt Hartweizenmehle auch zur Herstellung hochwertiger Brote ein.

 

Roggen ist an kühle und trockene Klimate angepasst und wird deshalb besonders in Mittel- und Osteuropa als Brotgetreide verwendet.

Roggengebäcke zeichnen sich im Gegensatz zu Weizengebäcken durch einen dunklen, festen und aromatischen Teig aus, dem aber das "Luftige" des Weizenteigs fehlt. Daher sind Roggenteige dichter und enthalten weniger Luftblasen.

 
Dinkel wird auch Spelz oder Schwabenkorn genannt. Dinkel ist eine eigenständige Getreideart und Vorläufer des heutigen Weichweizens. Ertragsmäßig bleibt er hinter dem Weichweizen zurück, verträgt jedoch rauheres Klima und ist resistenter gegen Krankheiten.
 

Mehltypen

Getreide kann unterschiedlich stark ausgemahlen werden. Je höher der Ausmahlungsgrad desto höher ist die Mehltypenzahl. Mit der Mehltype wird der Mineralstoffanteil des Mehls beschrieben. So hat z.B. Weizenmehl der Type 405 je 100g 400mg Mineralstoffe, bei der Type 550 sind es 550mg Mineralstoffe. Je höher der Ausmahlungsgrad, je höher sind die Anteile an Schale und Keimling.

Mehltypen:

Weizenmehl:    405, 550, 812, 1050, 1600

Roggenmehl:    815, 997, 1150, 1370, 1750

Dinkelmehl:      630, 812, 1050


Weizen

Roggen

Dinkel



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